Kloeckner Direct, der Consignment Manager und das Inventory Planning Tool sind digitale Tools, die Kloeckner Metals Corporation (KMC) ein völlig neues Arbeiten erlauben. Nachdem anfänglich kundenbezogene Lösungen wie der Part Manager im Fokus standen, wird nun nach und nach die gesamte Lieferkette digitalisiert und dafür eine Reihe von Tools entwickelt.

„Im Prinzip betrachten wir alle digitalen Tools unter dem Aspekt maximaler Effizienz in der Lieferkette“, erklärt Matt Meyer, Vice President of Digital Innovations bei KMC. „Wir brauchen die Transparenz. Das ist ein viel strapazierter Begriff, ich weiß, aber so ist es nun einmal. Wir möchten über die Entwicklungen bei unseren Lieferanten und Kunden informiert sein, und das gilt umgekehrt genauso. Je mehr wir uns mit unseren Kunden und Lieferanten austauschen, desto erfolgreicher sind wir im Supply Chain Management.“ In enger Abstimmung mit kloeckner.i in Berlin wurden bedarfsgerechte digitale Lösungen entwickelt.

Verfügbarkeit rund um die Uhr

Kloeckner Direct ist ein Online-Tool für Spot-Geschäfte. Statt telefonisch erfragen zu müssen, ob ein bestimmtes Metallteil verfügbar ist, können Kunden die Bestände bequem online einsehen und dann ein Angebot anfordern oder eine Bestellung aufgeben.

„Wie unsere Kollegen in Europa haben wir eine Funktion eingeführt, mit der unsere Kunden auch solche Angebote online prüfen und annehmen können, die sie offline erhalten haben“, so Jonathan Toler, Head of Product & Innovation bei KMC. „Das erspart ihnen lästige Anrufe, Zeit in der Warteschleife oder das Warten auf einen Rückruf.“

Einblick in Echtzeit

Ähnlich wie der Part Manager ist auch der Consignment Manager für das Kontraktgeschäft konzipiert. Während der Kunde im Part Manager und in Direct eine Anfrage stellt, die Rechnung und anschließend die Lieferung erhält, lässt sich über den Consignment Manager Ware am Standort des Kunden lagern, der Lagerbestand in Echtzeit einsehen und die Materialentnahme und Rechnungsstellung effizient managen.

„Anhand der entnommenen Mengen wissen wir auch, wann wir das Konsignationslager auffüllen und mehr Metall liefern müssen – und zwar unabhängig davon, ob das Material gekennzeichnet ist oder aus dem allgemeinen Bestand stammt“, so Toler.

Die digitale Verwaltung von Konsignationslagern bei Kunden birgt viele Vorteile. Zum einen sparen beide Seiten durch das einfache digitale Lagermanagement Transaktionskosten, zum anderen erhält KMC einen besseren Überblick über das in Konsignationsbestände investierte Net Working Capital. So lassen sich die Lagermengen durch besseres Management verringern.

Immer die richtige Menge

Im Gegensatz zu den anderen Lösungen ist das Inventory Planning Tool nicht für den Austausch mit Kunden gedacht, sondern soll für mehr Effizienz und Transparenz innerhalb der Lieferkette sorgen. Es befasst sich mit dem Bestandsmanagement. Mit Hilfe dieses Tools erhält man entweder auf einen Blick eine Übersicht über alle relevanten Artikel oder man bedient sich benutzerdefinierter Suchfilter. Man kann nach bestimmten Kunden, Niederlassungen oder auch Regionen suchen und die Suchanfrage anschließend speichern, um sie später bequem erneut aufzurufen. Diese und andere Funktionen tragen zur Optimierung des Bestandsmanagements bei.

„Das Tool ist in jeder Hinsicht ein Quantensprung“, freut sich Toler. „Mit der Software haben unsere Einkäufer erstmals die Möglichkeit, sich einen umfassenden Überblick über die aktuelle Nachfrage und die Lagerbestände zu verschaffen, und können so entscheiden, wann sie ordern sollten.“

Lösungen für die Lieferkette

Die Nutzer der digitalen Tools sind sowohl Mitarbeiter als auch Kunden. Sie sollen das Gefühl haben, es mit einem Lösungsanbieter für ihre Lieferkette und nicht mit einem Verkäufer zu tun zu haben.

„Wenn man unter dieser Prämisse zum Kunden geht und den Fokus darauf richtet, Effizienzpotentiale zu finden und die Abläufe zu verbessern, dann lassen sich mögliche Schwachstellen viel besser beheben als wenn man nur die Rolle des Stahlvertrieblers einnimmt“, so Meyer. „Es ist manchmal erstaunlich, worauf man so stößt und womit sich die Kunden tagein, tagaus arrangieren. Mit unseren Tools können wir unsere Kunden jetzt bei der Optimierung ihrer Workflows unterstützen und ihnen so echten Mehrwert über die reine Materiallieferung hinaus bieten.“

Besonders der Consignment Manager, der Part Manager und das Inventory Planning Tool funktionieren auch im Zusammenspiel hervorragend und ergänzen sich gerade beim Einsatz in der Fertigungsindustrie ideal. Diese und weitere Tools, die aktuell entwickelt werden, rücken maximale Effizienz in der Lieferkette in greifbare Nähe.

Ein Artikel aus dem Englischen von Steven Nghe

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