Laptop mit Code

Was ist hacking beziehungsweise ein Hack?

Hacking ist ein Anglizismus und bedeutet, eine Software „in seine Einzelteile zu zerlegen“. Ein Laie kann es sich vorstellen, wie das virtuelle Zusammensetzten eines schwedischen Kleiderschranks – jedoch ohne Anleitung. Verschiedene Bauteile werden gesichtet, kategorisiert und organisiert, um genau zu verstehen, was gebaut wird. In diesem Prozess wird das Endprodukt durch den Austausch, die Verbesserung, Entfernung oder Manipulation individueller Komponenten beeinflusst.

Durch die Assoziation eines unerlaubten Übergriffes in der eigenen Software (‚gehackt zu werden‘) ist der Begriff hacking umgangssprachlich eher negativ belastet. Das ist zwar kein Irrglaube, jedoch kann hacking durchaus positive Ergebnisse anstreben. Besonders im Bereich Software-Entwicklung und Digitalisierung können organisierte Hacks einen Raum für die Verbesserung und Entwicklung neuer Anwendungen schaffen.

Hacking bei kloeckner.i

Software Entwickler bei kloeckner.i veranstalten deshalb regelmäßig sogenannte ‚Hackathons‘, bei denen die Lösung komplexer IT-Probleme in den Vordergrund gerückt werden. So kann auf einer gemeinschaftlichen, ernsten oder spaßigen Ebene an firmeninternen Pain-Points gearbeitet werden.

Dieser Prozess fördert neben der Kreativität, auch die Produktivität. Den Entwicklern wird die Chance gegeben, alltäglichen Aufgaben zu entkommen und sich mit Thematiken auseinanderzusetzen, die sie wirklich interessieren. Durch die Auseinandersetzung mit einer z.B. alltäglichen Problematik kann praktisch und gemeinschaftlich an einer Lösung gearbeitet werden: So wurden im letzten Hackathon z.B. Blockchain Investigationen erdacht und ein Alarmsystem in Form einer tanzenden Ananas entworfen. Dank dieses Hackathon können kloeckner.i Mitarbeiter nun auch über ein selbstprogrammiertes Lunchportal ihre Mittagspausen planen. Und nicht nur das: So können Mitarbeiter an einem Lunch Roulette teilnehmen, dass für sie die nächste Mittagspause gestaltet, da in diesem der Ort und die Begleitung festgelegt wird. Einen Benefit bietet dieses Lunch Roulette u.a. für neue Mitarbeiter, denen der Zugang zu Kollegen erleichtert wird. Auch die teamübergreifende Vernetzung birgt einen großen Vorteil für das Arbeitsklima im Allgemeinen, als auch die Synergieeffekte, die aus dem fachlichen Austausch entstehen können.

Die Philosophie: Digital Cultural Change mithilfe solcher hacking Events fördern.

Das Ziel: Innovation, Problemlösendes Denken und die Weiterbildung individueller Mitarbeiter.

Das besondere Potenzial einer solchen Möglichkeit zur Zusammenarbeit liegt in der Förderung von Innovationen, guten Ideen, Lösungsorientiertem Denken und etlichen weiteren positiven Erlebnissen, die sich aus dem gemeinschaftlichen Betrachten und Meistern von Problemen ergeben. Dies ist ein Weg des digitalen kulturellen Wandels: Raum geben, digitale Lösungen erarbeiten, disruptive Ideen im Kleinen realisieren.

Ein Osterhack bei kloeckner.i

Passend zu den Feiertagen fand bei kloeckner.i ein Easterhack statt. Im Zuge dieses Hackathons arbeiteten kleine Teams bei kloeckner.i über einen Zeitraum von zwei Tagen an Anwendungen und Projekten. Themen und Pain Points brachten Kollegen büroübergreifend ein und die Ergebnisse reichten von kleinen Anwendungen zur Erleichterung alltäglicher Belange, bis hin zur Arbeit mit neuronalen Netzwerken.

Anton Kluge, Teilnehmer dieses Hackathons, fasst das Gewinnende Projekt wie folgt zusammen:

Eines der erarbeiteten Projekte nennt sich „Quickroom“. Das erklärte Ziel des kleinen Dashboards „Quickroom“ war es, die Übersicht über kloeckner.i Meetingräume in puncto Verfügbarkeit und Buchung zu vereinfachen. Die unübersichtliche Darstellung in Outlook und der Aufwand, welcher mit der Buchung eines kurzen Meetings verbunden ist, brachte die Idee für das Projekt. Nach einem Brainstorming über Aufbau, Funktionsumfang und Aussehen des Dashboards, wurde an zwei Enden an der Umsetzung gearbeitet. Ruby on Rails diente zur Konzeption des Front- und Backends und Microsoft Graph, um eine Verbindung zu Outlook herzustellen. So konnten die benötigten Daten abgefragt und neue Meetings eingetragen werden.

Microsoft Graph stellt eine API (Programmierschnittstelle) dar, die es ermöglicht mit Microsoft- Softwareprodukten zu interagieren. Da noch keines der Teammitglieder zuvor ausführlich mit der API gearbeitet hatte, bedurfte es hier einer gewissen Einarbeitungszeit. Währenddessen entstand das Frontend, mit dem Ziel einer einfachen, intuitiven und reagierenden Benutzeroberfläche. Nach dem Zusammenführen der beiden Enden wurden noch einige Features zu dem ursprünglichen Funktionsumfang hinzugefügt, wie etwa die Möglichkeit, mit einem Klick einzusehen, wie die Meetingräume ausgestattet sind, und eine Übersichtskarte über alle Büroräume, welche es erleichtert, diese zu finden sowie eine Optimierung für mobile Seiten.

Für ähnliche Beiträge über kloeckner.i #development

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